Leitfaden
1.Hilfe Hund
Notfallversorgung
Inhalt:
Index Schnellsuche
Hausapotheke
Eingabe von Medikamenten
Pulskontrolle
Fiebermessen
Transport zum Tierarzt
Erstmaßnahmen bei Unfall
Kreislaufkontrolle
Herzmassage
Wiederbelebung Kleinhunde Großhunde
Erstickung
Schockbehandlung
Bedrohliche Blutungen
Offene Brüche
Maulschlinge
Magendrehung
Vergiftungen Rattengift Schneckenkorn Säuren Laugen
Verbrennungen
Stromschlag
Hitzschlag
Erfrierungen
Weitere Tipps
---*************************************************************************************
Hausapotheke:
Ihre Hausapotheke sollte zur Notfallversorgung
Ihres Hundes folgendes enthalten:
• Zeckenzange
• Pfotenschutz
• elastische Binde
• Dreiecktuch
•
Brandwundenpäckchen
• 2 Mullbinden
• breites Leukoplast
• Schere mit abgerundeten Spitzen
• Pinzette
•
0,9 % Kochsalzlösung (Apotheke / zum Spülen der Augen
bei Verletzungen)
• Vaseline (Apotheke)
• Pfotenschutzemulsion (Tierarzt)
• Elektolytpaste (Tierarzt / Kreislaufstabilisierung)
•
Notfalltropfen (Apotheke / Bachblüten)
•
Kohletabletten bzw. Podophyllum peltatum D4 Kügelchen (Apotheke
/ Durchfall)
Verwenden Sie nicht die Medikamente, die Ihnen
Ihr Hausarzt für
Sie selber verschrieben hat, für Ihren Hund:
sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt die benötigten Medikamente
für Ihren Hund vorher mit Ihm ab.
VORSICHT -
der unsachgemäße Gebrauch von Medikamenten, die nicht
extra für Ihren Hund bestimmt sind, kann zu schweren Nebenwirkungen
und Schäden führen.
aus diesem Grund sind bewusst keine Medikamente für die entsprechenden
Krankheitsbilder aufgeführt.
Dies ist nur ein Leitfaden für eine eventuelle Notfallversorgung.
Dieser Leitfaden kann und darf keinesfalls die Konsultation eines
Tierarztes, die Diagnose durch einen Tierarzt und die Behandlung
durch einen Tierarzt ersetzen.

Medikamenten Verabreichung:
Tabletten:
Der einfachste Weg seinem Hund Tabletten zu verabreichen, ist es
dem Hund beizubringen, dass Tabletten etwas Positives sind.
Kein Hund hat Probleme damit, Vitamintabletten, Hundedrops und ähnliches
zu fressen. Wir brauchen also unserem Hund nach einer Übung
nur immer wieder mal Vitamintabletten als Belohnung geben, diese
ab und zu einmal durch eine Kohletablette ersetzen und er wird
im laufe der Zeit lernen alle angebotenen Tabletten als Belohnung
zu empfinden. Dies setzt jedoch voraus, dass wir dies gezielt mit
dem Hund üben und dies nicht erst dann, wenn er wirklich
einmal Tabletten einnehmen muss.
Sie können versuchen Tabletten in Leberwurst, Dosenfutter
oder ähnlichem zu verstecken und ihrem Hund anzubieten.
Meist funktioniert dieser Trick auch einige Male, jedoch haben
die Hunde relativ schnell rausgefunden, dass man die Tablette auch
wieder ausspucken kann.
Besser ist es deshalb, die Tablette in der Leberwurst zu verstecken,
das Maul des Hundes zu öffnen und das Ganze tief
in den Rachen zu schieben. Anschließend wird das Maul wieder
zugehalten, bis der Hund geschluckt hat.
Sie können dies selbstverständlich auch ohne Leberwurst
machen, dann sollte ihr Hund jedoch relativ stillhalten, damit
sie die Tablette auch weit genug im Rachen platzieren können.
Tropfen/Salbe: ( über das Maul
)
Zur Verabreichung von Tropfen/Salbe wird einfach das Maul umfasst,
die Lefze auf einer Seite heruntergezogen und in diese Lefzenfalte
die Flüssigkeit eingeträufelt/der Salbenstrang eingegeben.
Der Hund wird anschließen automatisch die Flüssigkeit
abschlucken bzw. die Salbe abschlecken.
Wenn
Sie alleine Tropfen/Salbe verabreichen wollen, geht dies einfacher,
indem Sie den Hund auf die Seite legen
und die Tropfen/Salbe
wie
oben beschrieben einträufeln.
Sie können auch eine Spritze hierfür verwenden, dann
aber darauf achten das die Flüssigkeit nicht in den Rachen
hineingespritzt wird, sonst könnte diese in der Luftröhre
landen.
Augen:
Augentropfen sollten Sie grundsätzlich nur dem liegenden
Hund verabreichen, da er hierbei bedeutend ruhiger ist und
die Gefahr
einer Augenverletzung bedeutend geringer ist. Verwenden Sie
immer nur Spritzen oder Medikamententuben mit abgerundeter
Spitze.
Das Lid wird leicht heruntergezogen und die Flüssigkeit eingeträufelt.
Anschließend das Lid wieder schließen und bei Bedarf
die Flüssigkeit oder Salbe, bei geschlossenem Lid, leicht
verreiben.
Ohren:
Ohrentropfen immer dem sitzenden Hund verabreichen, damit die
Flüssigkeit
auch das innere Ohr erreichen kann. Träufeln Sie die Flüssigkeit
ein, halten Sie den Hund still und verschließen Sie das Ohr
für einige Sekunden. Meist wird sich der Hund anschließend
schütteln, was keineswegs schadet. Erstens wird hierbei die
Flüssigkeit noch besser im Ohr verteilt und zweitens wird
mit der heraus geschüttelten Flüssigkeit auch der Ohrendreck
heraus geschüttelt.
Salbe immer nur mit den Fingern in das Ohr einreiben. Verwenden
Sie hierfür keine Wattestäbchen, Sie könnten sonst
das Innenohr verletzen. Salbe wird zudem meist für den äußeren
Ohrbereich verwendet, so dass das Einmassieren mit den Fingern
durchaus ausreicht.

Kreislaufkontrolle:
Den Kreislauf des Hundes ihres Hundes sollten Sie von Zeit
zu Zeit kontrollieren, um den normalen Kreislaufzustand ihres
Hundes
zu
kennen. Nur so können Sie bei etwaigen Krankheitssymptomen
Veränderungen des Kreislaufs feststellen.
Um den Kreislauf des Hundes zu kontrollieren, wird eine einfache
Blutdruck und Pulskontrolle durchgeführt.
Zwei Möglichkeiten bestehen auch für den Laien den
Kreislauf des Hundes zu kontrollieren.
Ziehen Sie ein Lid des Hundes leicht nach unten und kontrollieren
Sie die Färbung der Bindehaut. Die normale Färbung der
Bindehaut sollte rosa sein. Dunkelrote Färbung der Bindehaut
deutet auf hohen Blutdruck - blassrosarote Färbung auf
niedrigen Blutdruck.
Beide Aussagen sind jedoch mit Vorsicht zu bewerten. Viele
Hunderassen leiden an einer chronischen Bindehautentzündung (dunkelrot),
bedingt durch das zuchtbedingte Herabhängen der Augenlider.
Die Bindehaut wird bei diesen Rassen ständig gereizt und entzündet
sich somit dauernd. Abhilfe kann hier nur eine Operation verschaffen.
Die zweite Möglichkeit ist sicherer, jedoch bei manchen
Hunden nur schwer zu erkennen.
Öffnen Sie leicht das Maul des Hundes und drücken Sie mit einem
Finger kurz aber kräftig auf das Zahnfleisch und lassen Sie
dann schnell wieder los. Die Druckstelle sollte sich durch den
Druck weiß färben und anschließend relativ schnell
wieder die ursprüngliche Färbung annehmen. Langsames
Füllen der Druckstelle deutet auf niedrigen Blutdruck, extrem
schnelles Füllen auf hohen Blutdruck.
Schwierig wird diese Methode bei Hunden mit schwarzem oder
sehr dunklem Zahnfleisch.

Pulskontrolle:
Der Puls des Hundes liegt in der Regel bei 70 bis 160 Schlägen
pro Minute. Bei Welpen kann die Pulsfrequenz durchaus bis 220
pro Minute betragen.
Auch hier ist eine sporadische Pulskontrolle Voraussetzung
für
eine konkrete Pulsbestimmung im Krankheitsfall. Hierbei sollten
Sie den Puls in Ruhe, nach Bewegung, in Aufregung etc. messen
um den normalen Puls ihres Hundes zu kennen.
Falls Sie Unregelmäßigkeiten im Pulsschlag feststellen
- dies ist im Gegensatz zum Menschen beim Hund durchaus normal.
•
Legen Sie ihren Hund auf die Seite und legen Sie ihre Finger auf
die Innenseite des Oberschenkels direkt unterhalb des Hüftgelenks.
Tasten Sie solange bis Sie die Arterie gefunden haben (fühlt
sich wie eine dicke Sehne an)
Fehler! Unbekanntes Schalterargument.
Zählen Sie 15 Sekunden lang den Puls ihres Hundes und multiplizieren
Sie das Ergebnis mit 4

Fiebermessen:
Die normale Körpertemperatur des Hundes liegt bei 38,3 bis
39 Grad. Jüngere Hunde haben oft eine etwas höhere
Temperatur.
Fieber grundsätzlich beim Hund nur rektal messen. Verwenden
Sie am besten ein digitales Fieberthermometer.
• bestreichen Sie den Vorderteil des Thermometers mit etwas Vaseline
• legen Sie den Hund auf die Seite
•
heben Sie den Schwanz hoch und führen Sie das Thermometer
ein
• halten Sie auf jeden Fall das Thermometer fest, damit es nicht
im After des Hundes verschwindet

Transport zum Tierarzt:
Haben Sie die Telephonnummer eines Tierarztes im Kopf und ist
dieser auch gerade erreichbar, wenn ihrem Hund etwas passiert
ist?
Unfälle ereignen sich immer dann, wenn man nicht damit rechnet.
Wenn Zuhause etwas passiert, können Sie im Telephonbuch nachschlagen,
draußen können Sie froh sein überhaupt eine
Telephonzelle zu finden.
Deshalb sollten Sie sich die Telephonnummer ihres Tierarztes
bzw. die des Tierärztlichen Notdienstes notieren und bei sich führen.
Bei schweren Unfällen ist es sicherlich ratsam den Tierarzt
vorab zu informieren, damit er sich auf den Notfall einstellen
kann und somit keine wertvolle Zeit verloren geht.
Trotz aller Aufregung, fahren Sie sodass Sie niemand anderen
und auch sich selber und ihren Hund nicht gefährden - langsam
ist oftmals sicherer und effektiver. Bewahren Sie Ruhe auch wenn
es schwer fällt.

Erstmaßnahmen:
Bei einem Unfall bzw. nach einer Beißerei sollten Sie unbedingt
ihrer Hund sofort anleinen. Oftmals stehen die Hunde unter Schock
und reagieren erst ganz normal bis der Schock nachlässt. Spürt
der Hund dann die Schmerzen reagiert er meist unkontrolliert. Einen
panischen Hund wieder einzufangen und zu untersuchen wird extrem
schwierig. Verlassen Sie sich keinesfalls darauf, daß ihr
Hund sonst sehr folgsam ist - ihr Hund befindet sich in einer
Extremsituation und wird auch so reagieren.
Bei der Untersuchung des Hundes wird in der gleichen Reihenfolge
vorgegangen wie beim Menschen
• Überprüfung der Atmung
• Überprüfung des Pulses
•
Ausschluss von Wirbelsäulenverletzungen
• Stoppen bedrohlicher Blutungen
•
Versorgung offener Brüche
• Schockbehandlung
Wenn Sie mal wieder einen 1.Hilfe Kursus besuchen, wird Ihnen dieses
Wissen nicht nur Ihnen sondern auch bei einem eventuellen Unfall
ihrem Hunde weiterhelfen.
Beatmung und Herzmassage dürfen nur durchgeführt werden,
wenn sichergestellt ist, dass keine Atmung und kein Puls mehr vorliegen
und wenn der Hund ohne ihr Eingreifen keine Überlebenschance
mehr hat.

Atemstillstand:
Bei einem Atemstillstand ihres Hundes müssen Sie sofort handeln.
Da die lebenswichtigen Organe nicht mehr mit Sauerstoff versorgt
werden, entstehen dauernde Schäden.
Handeln Sie nicht wird es zwangsläufig zudem auch zu einem
Herzstillstand kommen.
•
legen Sie zunächst die Atemwege des Hundes frei
• ziehen Sie die Zunge des Hundes nach vorne
•
entfernen Sie alles aus dem Maul, was die Atmung blockieren könnte
• überstrecken Sie leicht den Kopf des Hundes
-------------------------------
Wenn sie Glück haben setzt nach diesen Maßnahmen die
Spontanatmung des Hundes wieder ein, da die Atemwege nun nicht
mehr blockiert sind.
Führt dies noch nicht zum Erfolg, müssen Sie mit
der Beatmung (Mund - zu - Nase) beginnen.
•
drücken Sie das Maul des Hundes zu (Zunge darf nicht mehr
heraushängen)
•
legen Sie dann Ihren Mund auf die Nasenlöcher des Hundes
•
blasen Sie kräftig und konstant Luft in seine Nase, bis sich
der Brustkorb des Hundes ausdehnt (bei zu kräftigen Luftstößen
kann es dazu kommen, dass Sie nicht in die Lunge sondern in
den Magen des Hundes beatmen)
• achten Sie darauf ob sich der Brustkorb des Hundes beim Beatmen
ausdehnt
• wiederholen Sie diesen Vorgang mehrere Male
Falls keine Spontanatmung einsetzt und kein Puls mehr fühlbar
ist, müssen Sie mit der Herz-, Lungen- Wiederbelebung
fortfahren

Herzmassage:
Falls kein Puls mehr fühlbar ist, müssen Sie sofort
mit der Herzmassage beginnen. Sie erreichen damit, dass die
lebenswichtigen Organe weiterhin mit Blut / Sauerstoff versorgt
werden.
Kleinsthunde
Legen Sie ihren Hund auf die rechte Seite. Das Herz ist links,
also muß die linke Seite des Hundes oben liegen, um eine
Herzmassage durchführen zu können.
•
legen Sie eine Hand auf den Rücken des Hundes, direkt auf
die Wirbelsäule
• greifen Sie mit der anderen Hand die linke Vorderpfote des Hundes
• ziehen Sie die Pfote leicht diagonal nach vorne, bis das Bein gestreckt
ist
•
drücken Sie das Bein wieder zurück gegen den Brustkorb,
die andere Hand am Rücken ist für den Gegendruck
(VORSICHT
- wenn Sie zu stark drücken, kann dies zu Rippenbrüchen
führen)
•
führen Sie dieses innerhalb von 15 Sekunden ca. 20 mal durch
- 20 x 4 = 80 Schläge pro Minute
•
zählen sie dabei mit, damit Sie eine Kontrolle über
die Wiederbelebung haben
• überprüfen sie nach ca. 4 mal, ob der Puls wieder einsetzt
•
falls diese Maßnahmen noch keinen Erfolg haben, müssen
Sie mit der kombinierten Herz- Lungen- Wiederbelebung beginnen
Kleine Hunde:
Legen Sie ihren Hund auf die rechte Seite. Das Herz ist links,
also muss die linke Seite des Hundes oben liegen, um eine Herzmassage
durchführen zu können.
•
legen Sie eine Hand auf den Rücken des Hundes, direkt auf
die Wirbelsäule
• greifen Sie mit der anderen Hand in das Brustfell des Hundes
•
drücken Sie nun beide Hände leicht gegeneinander
(VORSICHT
- wenn Sie zu stark drücken, kann dies zu Rippenbrüchen
führen)
•
führen Sie dieses innerhalb von 15 Sekunden ca. 20 mal durch
- 20 x 4 = 80 Schläge pro Minute
•
zählen sie dabei mit, damit Sie eine Kontrolle über
die Wiederbelebung haben
• überprüfen sie nach ca. 4 mal, ob der Puls wieder einsetzt
•
falls diese Maßnahmen noch keinen Erfolg haben, müssen
Sie mit der kombinierten Herz- Lungen- Wiederbelebung beginnen
große Hunde:
Legen Sie ihren Hund auf den Rücken.
• legen Sie eine Hand mit dem Handballen auf den unteren Teil des
Brustbeins des Hundes
•
legen sie ihre andere Hand darüber
•
drücken Sie nun beide Hände fest, aber vorsichtig nach
unten (VORSICHT - wenn Sie zu stark drücken, kann dies zu
Rippenbrüchen führen)
•
führen Sie dieses innerhalb von 15 Sekunden ca. 20 mal durch
- 20 x 4 = 80 Schläge pro Minute
•
zählen sie dabei mit, damit Sie eine Kontrolle über
die Wiederbelebung haben
• überprüfen sie nach ca. 4 mal, ob der Puls wieder einsetzt
•
falls diese Maßnahmen noch keinen Erfolg haben, müssen
Sie mit der kombinierten Herz- Lungen- Wiederbelebung beginnen

Herz- Lungen- Wiederbelebung:
Wenn Sie dies allein durchführen müssen, gehen Sie folgendermaßen
vor
• Atemkontrolle / Pulskontrolle
• 2 mal Mund zu Nase Beatmung mit Brustkorbkontrolle
• 20 Herzmassagen
• 2 mal Mund zu Nase Beatmung mit Brustkorbkontrolle
• 20 Herzmassagen
• Atemkontrolle / Pulskontrolle
Dies wird solange durchgeführt bis Hilfe kommt oder der Hund
wiederbelebt ist, d.h. Atmung und Puls setzen wieder spontan
ein.
Wenn Sie dies zu zweit durchführen müssen, gehen Sie
folgendermaßen vor
• Atemkontrolle / Pulskontrolle
• 2 mal Mund zu Nase Beatmung mit Brustkorbkontrolle 1. Person
• 20 Herzmassagen 2. Person
• 2 mal Mund
zu Nase Beatmung mit Brustkorbkontrolle 1. Person
• 20 Herzmassagen 2. Person
• 2 mal Mund zu Nase Beatmung mit Brustkorbkontrolle
• 20 Herzmassagen
• 2 mal Mund zu Nase Beatmung mit Brustkorbkontrolle
• 20 Herzmassagen
• Atemkontrolle / Pulskontrolle
--------------------------------
Dies wird solange durchgeführt bis Hilfe kommt oder der
Hund wiederbelebt ist, d.h. Atmung und Puls setzen wieder spontan
ein.

Schockbehandlung:
Beim Schock werden in der Hauptsache nur noch die lebenswichtigen
Organe genügend durchblutet. Dies führt zum Sinken des
Blutdrucks, zur Minderdurchblutung des Kopfes und zur Auskühlung
der Haut.
• leinen Sie ihren Hund an
• legen Sie ihn auf die Seite
• legen Sie irgend etwas unter die Hinterbeine des Hundes
•
decken Sie ihn mit ihrer Jacke oder ähnlichem zu
• kontrollieren Sie den Kreislauf
• wird der Hund bewusstlos, machen Sie seine Atemwege frei damit
er nicht an Erbrochenem ersticken kann

Bedrohliche Blutungen:
Bedrohliche Blutungen werden beim Hund genauso wie beim Mensch
mit einem Druckverband gestillt.
Ideal ist es, wenn Sie das notwendige Verbandsmaterial zur
Verfügung
haben. Bei einem Autounfall bitten Sie den beteiligten Autofahrer
darum. Sie benötigen dafür eine Wundauflage, ein oder
zwei Verbandspäckchen und eine Mullbinde oder ein Dreiecktuch.
Meist hat man aber kein Verbandsmaterial dabei. Sie müssen
sich also mit dem behelfen, was Sie zur Verfügung haben. Notfalls
kann ein Halstuch das Dreiecktuch ersetzen und ein zusammen gelegtes
Taschentuch zusammen mit einem Feuerzeug das Verbandspäckchen.
Druckverbände dürfen nur bei Blutungen angewendet werden,
bei denen sich keine Fremdkörper in der Wunde befinden. Fremdkörper
niemals aus der Wunde herausziehen, es könnten sonst noch
größere Blutungen entstehen.
• legen Sie eine Wundauflage auf die Blutung
•
legen Sie auf diese Wundauflage ein Verbandspäckchen
oder
• falten Sie ein Taschentuch auf ca. 5 x 5 cm zusammen und benutzen
Sie dieses als Wundauflage und legen Sie auf dieses Taschentuch
ein Feuerzeug
• umwickeln Sie beides stramm mit dem Dreiecktuch / Mullbinde
oder
•
benutzen Sie hierfür Ihr Halstuch, Streifen des Unterhemdes
etc.
Sollte dies nicht dazu führen, dass die Blutung gestoppt
wird, lockern Sie notfalls nochmals den Verband und umwickeln
Sie noch
strammer.
Abbindungen sollten nicht mehr durchgeführt werden, da diese
zu nicht unerheblichen Nebenwirkungen führen können.
Haben Sie dennoch abgebunden, lockern sie bitte niemals die
Abbindung, merken Sie sich den Abbinde Zeitpunkt und teilen
Sie diesen dem
Tierarzt mit.
Befindet sich ein Fremdkörper in einer Wunde, lassen Sie diesen
in der Wunde. Durch den Fremdkörper werden oftmals Blutgefäße
verschlossen. Ziehen Sie den Fremdkörper heraus, werden diese
Verschlüsse geöffnet und es entstehen noch größere
Blutungen. Fixieren Sie den Gegenstand mit einem Tuch, damit sich
seine Lage nicht verändern kann.
Lassen Sie auch kleinere Wunden bei ihrem Hund untersuchen,
wenn diese durch eine Beißerei mit einem größeren Hund
entstanden sind. Durch das Schütteln löst sich beim kleineren
Hund oftmals die Haut unter der Bissstelle großflächig,
so dass im Gewebe bis zu Handteller große Ablösungen
mit der entsprechenden Infektionsgefahr entstehen können.
Hier muss meist eine Drainage gelegt werden.

offene Brüche:
Da geschlossene Brüche nur sehr schwer zu diagnostizieren
sind, beschränkt sich die Notfallversorgung hier nur auf offene
Brüche. Von einem offenem Bruch spricht man, wenn der
gebrochene Knochen aus der Haut heraus sichtbar ist.
•
legen Sie ihrem Hund eine Maulschlinge an, denn er wird sehr wahrscheinlich
wegen den Schmerzen versuchen zu beißen
•
bewegen Sie den Bruch so wenig wie möglich
•
das Schienen des Bruches sollten Sie möglichst unterlassen
• legen Sie ihn auf die unverletzte Seite
• decken Sie den Bruch mit einem sauberen Tuch ab
• halten Sie ihren Hund warm
--------------------------------

Maulschlinge:
Es ist oftmals angebracht ihrem Hund eine Maulschlinge anzulegen,
damit Sie selber nicht gebissen werden können. ACHTUNG -
wenn ihr Hund Schmerzen hat, reagiert er nicht mehr normal.
Wenn er
Sie dann beißt, ist dies eine reine, vollkommen normale Abwehrreaktion.
Nur wenige Hunde mit äußerst gutem Verhältnis zu
ihrem Rudelführer lassen sich
auch
in Extremsituationen diese Untersuchung gefallen.
Wenn Sie mit ihrem Hund die Maulschlinge vorher üben, wird
er diese im Unglücksfall als nicht ganz so schlimm empfinden.
Jeder Hund sollte zudem an einen Maulkorb/Maulschlinge gewöhnt
werden, um ihm den psychischen Stress zu ersparen, wenn ihm einmal
ein Maulkorb angelegt werden muss (z.B. im Urlaub im öffentlichen
Gebäuden Italien/Österreich etc. oder beim Tierarzt)
Eine Maulschlinge macht jedoch nur dann einen Sinn, wenn
sie fest genug angelegt wird, d.h. der Hund kann sein Maul
nicht
mehr öffnen
und er kann sie nicht abstreifen. .
Sie dürfen ihrem Hund jedoch auf keinen Fall eine Maulschlinge
anlegen, wenn der Verdacht auf Vergiftungen mit ev. Erbrechen,
Bewusstlosigkeit, oder Fremdkörper im Rachenraum besteht.

Vergiftungen:
Bei Vergiftungen ist es für den Laien sehr schwierig
eine richtige Diagnose zu stellen. Einziges sicheres Anzeichen
ist,
wenn Sie selber sehen, dass der Hund Gift frisst.
Helfen kann in jedem Fall nur der Tierarzt, deshalb sind hier
nur Hinweise auf eine Vergiftung genannt.
unklare Vergiftung
Anzeichen
• starkes Erbrechen, starker Speichelfluss
• starke Reizung der Augen- oder Mundschleimhaut
• starker Durchfall
•
Zittern, Schwäche, Kreislaufkollaps, Krämpfe
• Blut im Erbrochenem, Stuhl oder Urin
•
Blaufärbung der Zunge, Atemnot
Erstmaßnahmen
• aufbewahren einer Probe des Giftes (Inhaltsstoffe auf Beipackzettel,
Produktbeschreibung) bzw. des Erbrochenen
• geben Sie Ihrem Hund Kohletablette (absorbiert kurzfristig einen
Teil des Giftes)
•
falls er keine Krämpfe hat, lassen Sie ihn soviel Wasser
trinken wie er will, aber geben Sie ihm kein Wasser ein
•
versuchen Sie ihn immer nur nach Rücksprache mit dem Tierarzt
zum Erbrechen zu bringen
• keinesfalls dem Hund eine Maulschlaufe anlegen
Rattengift
Dicumarol Vergiftungserscheinungen treten erst 3-5 Tage nach der
Giftaufnahme auf. Der Hund wird schlapp, blutiger Speichel
und blutiger Urin bzw. Kot. Durch den Wirkstoff wird die Blutgerinnung
aufgehoben, der verblutet Hund an kleinsten Wunden. Der Tierarzt
wird Vitamin K1 als Gegenmittel einsetzen. Bei rechtzeitiger
Behandlung sind die Aussichten relativ gut.
Thalliumvergiftungserscheinungen setzen erst sehr spät ein.
Die Haare gehen büschelweise aus, er erbricht manchmal,
Durchfall und Ausschlag. Langwierige Behandlung.
Schneckenkorn
Uncharakteristische Symptome wie Unruhe, Erbrechen und Krämpfe.
Heftiger Verlauf.
Säurevergiftung
Starker Brechreiz, starke Reizung der Rachenschleimhaut, Kaffeesatzerbrechen,
Kreislaufkollaps
Kein Erbrechen provozieren, da hierbei nochmals die Speiseröhre
verätzt würde. Vorsicht bei der Wasseraufnahme, diese
kann zum Erbrechen führen. Schützen Sie ihre Hände.
Laugenvergiftung
Starkes Erbrechen, glasige Veränderung der Speiseröhre,
bräunliches Erbrechen, Kreislaufkollaps. Kein Erbrechen provozieren,
ev. Kohletabletten. Schützen Sie ihre Hände.

Magendrehung:
Eine Magendrehung tritt häufig bei größeren Hunden
auf, die mit vollem Magen von oben nach unten springen (z.B. aus
dem Auto). Der Magen dreht sich um seine eigene Achse, sein Inhalt
kann sich nicht mehr in den Dünndarm entleeren. Gase sammeln
sich an und können nicht mehr entweichen. Der Magen drückt
auf die anderen Organe, es entsteht Atemnot. Die untere Hohlvene,
welche das Blut zum Herzen zurücktransportiert, wird zudem
abgedrückt.
Bei einer Magendrehung müssen Sie mit ihrem Hund sofort
zum Tierarzt.
Anzeichen
•
geblähter Bauch
• Erbrechen bzw. erfolgloses Erbrechen
• schnelle, flache Atmung
•
leidender, ängstlicher Gesichtsausdruck
• Schock
• Kreislaufkollaps

Verbrennungen:
Hunde können sich an Wärmequellen, Chemikalien und
Stromquellen verbrennen. Die Symptome unterscheiden sich
je nach Ursache der
Verbrennung.
Anzeichen
•
die Haut ist rot (Hitze), weiß (Lauge) oder braun (Säure)
verfärbt
•
das Fell ist an der betreffenden Stelle versengt oder fällt
aus
•
die Haut ist stark berührungsempfindlich
•
die Haut zieht sich zusammen (Säure) oder fühlt sich
seifig, glitschig an (Lauge)
• Blasenbildung auf der Haut
Erstmaßnahmen
•
schützen Sie ihre Hände
•
wenn die Haut noch intakt ist, spülen Sie die Wunde mit
kaltem Wasser ab
•
legen Sie eine kühlende Kompresse auf die Wunde
•
wenn die Haut geschädigt ist, decken Sie die Wunde nur mit
einem sauberem Tuch ab

Stromschlag:
ACHTUNG - oftmals erscheint der Hund nach
einem Stromschlag erholt, die Schäden (Herz- Rhythmus - Störungen, Füllen
der Lunge mit Wasser) treten oft erst nach Tagen auf.
Anzeichen
• Brandwunden im Maulbereich
•
Krämpfe
• der Hund kollabiert
•
Atemfrequenz unter 10 Atemzüge pro Minute
• Bewusstlosigkeit, ev. Herzstillstand
• Stuhl- und Urin Abgang
Erstmaßnahmen
•
schalten Sie sofort die Stromquelle aus, berühren Sie ihren
Hund keinesfalls vorher
•
wenn Sie die Stromquelle nicht ausschalten können, versuchen
Sie ihren Hund von der Stromquelle wegzuschieben, fassen
Sie ihn aber nicht dabei an
• (verwenden Sie z.B. einen Holzbesenstiel, eine Holzlatte, Ast etc.
- Vorsicht bei feuchtem Gras)
•
wenn für Sie selber keine Gefahr mehr besteht überprüfen
Sie sofort Atmung und Puls des Hundes
•
falls notwendig führen Sie eine Wiederbelebung durch

Hitzschlag:
Kein Hund sollte im Sommer im geparktem Auto längere Zeit
verbleiben. Die Temperatur kann hier innerhalb kürzester Zeit
auf über 55 Grad steigen - auch bei geöffneten
Fenstern.
Auch zuviel Bewegung an heißen Tagen kann sehr schnell zum
Hitzschlag führen. Manche Hunderassen sind zudem gefährdeter
als andere (z.B. alle Hunderasse mit verkürztem Maul und flacher
Nase, langhaarige Rassen, übergewichtige und ältere
Hunde).
Anzeichen
• starkes Hecheln
• sehr starker Speichelfluss
• Kreislaufkollaps
• ängstlicher Gesichtsausdruck
Erstmaßnahmen
•
senken Sie die Körpertemperatur des Hundes
• bringen Sie ihn in den Schatten
•
falls Wasser vorhanden ist, kühlen Sie ihn vorsichtig aber
intensiv ab. Wenn Sie ihn ins Wasser führen, achten Sie immer
darauf , dass Sie seinen Kopf stützen (er könnte
immer noch zusammenbrechen) Keinesfalls eine Schockbehandlung,
indem
Sie ihn ins Wasser werfen.
•
kühlen Sie ihn solange, bis es ihm wieder besser geht
• geben Sie ihm reichlich zu trinken
•
massieren Sie seine Extremitäten

Erfrierungen:
Bei zu starker Unterkühlung kommt es meist zuerst am Schwanz,
Ohrenspitzen oder Fußballen zu Erfrierungen.
Anzeichen
• Muskelsteifheit
• Zittern
• erweiterte, starre Pupillen
•
niedrige Pulsfrequenz (Unter 70 Schläge pro Minute)
•
niedrige Atemfrequenz (unter 10 Atemzüge pro Minute)
•
Haut löst sich in Schuppen ab, fühlt sich ledrig an
•
Haarausfall, weiße Verfärbung des Fells
Erstmaßnahmen
•
wärmen Sie den Hund immer nur vorsichtig auf
•
wickeln Sie ihn in eine Decke, ihre Jacke oder ähnliches
•
wenn Sie eine Wärmflasche verwenden, legen Sie immer eine
Decke zwischen Wärmflasche und Hund
•
falls Sie einen Haarfön verwenden, stellen Sie diesen immer
nur auf die unterste Stufe

Erstickung:
Bei Erstickungsanfällen müssen Sie sofort handeln. Rechnen
Sie damit, dass ihr Hund versuchen wird Sie zu beißen, er
hat ganz einfach Todesangst. Versuchen Sie möglichst zu zweit
dem Hund zu helfen. Eine Person hält den Hund im Nacken
fest, die andere versucht den Grund des Erstickungsanfalls
zu beseitigen.
eingeklemmte Fremdkörper im Maul
Anzeichen
• starker Speichelfluss
• der Hund reibt dem Maul am Boden entlang
• er versucht mit der Pfote am Maul zu reiben
• Schluckbeschwerden
Erstmaßnahmen
• öffnen Sie das Maul
• umfassen Sie mit der einen Hand den Unterkiefer und mit der anderen
Hand den Oberkiefer
•
drücken Sie mit Daumen und Zeigefinger fest auf die Lefzen
•
drücken Sie die Kiefer auseinander
•
achten Sie darauf dass die Lefzen auf den Zähnen aufliegen
•
wird der Hund jetzt zubeißen, beißt er zuerst auf
seine Lefzen
•
versuchen Sie den Fremdkörper vorsichtig zu entfernen (keine
Angelhaken gewaltsam entfernen, nicht an heraushängenden Fäden
ziehen)
Handeln Sie sofort
Einen kleinen Hunden heben Sie an den Hinterbeinen hoch und
schwingen ihn vorsichtig ein paar mal hin und her.
Einen großen Hund umfassen Sie um den Brustkorb, heben ihn
hoch so dass der Kopf nach unten hängt und lassen ihn
kurz ruckartig nach unten ohne ihn dabei fallen zu lassen.
VORSICHT - große Hunde nicht an den Hinterbeinen hochheben,
da Sie ansonsten dessen Hinterbeine auskugeln könnten.
Wenn diese Methoden nicht zum Erfolg führen, wenden
Sie den Heimlichschen Handgriff an.
Legen Sie den Hund auf die Seite.
Kleine Hunde
•
legen Sie eine Hand auf den Rücken des Hundes
• greifen Sie mit der anderen Hand in das Bauchfell unterhalb des
Rippenbogens
•
drücken Sie den Handballen kräftig, ruckartig nach innen/oben
( zu starke Einwirkung kann zu Verletzungen führen)
•
wiederholen Sie den Handgriff, bis der Fremdkörper entfernt
ist
•
lassen Sie ihren Hund vom Tierarzt untersuchen, da durch die ungeübte
Anwendung des Handgriffes Schäden entstehen können
Große Hunde
• legen Sie beide Handballen auf den Bauch des Hundes unterhalb des
Rippenbogens
•
drücken Sie den Handballen kräftig, ruckartig nach innen/oben
( zu starke Einwirkung kann zu Verletzungen führen)
•
wiederholen Sie den Handgriff, bis der Fremdkörper entfernt
ist
•
lassen Sie ihren Hund vom Tierarzt untersuchen, da durch die ungeübte
Anwendung des Handgriffes Schäden entstehen können

weitere Tipps:
• Üben Sie mit ihrem Hund sich untersuchen zu lassen. Er wird
dann eine richtige Untersuchung auch stressfreier empfinden. Sie
sollten in der Lage sein ihren Hund an allen Körperstellen
untersuchen zu könne, ohne dass der Hund sich dagegen sträubt.
Bedenken Sie hierbei auch, dass sich ein solchermaßen erzogener
Hund sehr viel ruhiger beim Tierarzt verhält. Es wird somit
für den Tierarzt bedeutend einfacher sein, den Hund ohne Maulkorb
bzw. ohne Narkose zu untersuchen. Jede Narkose beinhaltet auch
ein gewisses Risiko für den Hund.
•
Werfen Sie ihren Hund möglichst keinen Stock, auch wenn es
sehr schwer fällt. Insbesondere schnelle Hunde erreichen den
Stock schon dann, wenn es auf dem Boden aufkommt. Sehr schnell
passiert es hierbei, dass der Hund sich den Stock hinten in den
Rachen spießt. Dies sind sehr schwer zu behandelnde Wunden
mit großer Entzündungsgefahr.
•
Lassen Sie bei Gelegenheit möglichst die Wolfskrallen des
Hundes entfernen. Verletzungen an den Wolfskrallen sind meist
sehr stark blutend und heilen sehr schwer.
•
Das Laufen am Fahrrad im Sommer auf geteerten Wegen führt
sehr schnell zu Brandblasen an den Hundepfoten
•
Achten Sie darauf, dass ihr Hund ab Herbst bis Frühjahr nicht
zu häufig badet. Meist trocknen die Hunde in dieser Zeit nicht
mehr schnell genug bis auf die Unterwolle durch. Sie bleiben feucht
und es kommt sehr schnell zur Gelenkerkrankungen. Bedenken Sie
hierbei auch, dass ein Hund in der Wohnung am Boden liegt, häufig
dem unter den Türen entstehenden Zug ausgesetzt ist.
•
Leinen Sie ihren Hund an der Straße immer an. Auch der besterzogene
Hund kann sich erschrecken und auf die Straße springen.
• Sichern Sie ihren Hund nachts durch ein Blinkhalsband

© Michael
Kaswig www.suchhunde.de |