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---Entwicklungsphasen beim Australian Shepherd

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Neugeborenenphase Sozialisierungsphase Pubertätsphase
Übergangsphase Rangordnungsphase Adolezensphase
Prägungsphase Rudelordnungsphase Reife
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Während seines Lebens durchläuft der Aussie
einige Entwicklungsphasen.

Eine bestimmte Entwicklungsphase ist in den meisten Hundebüchern leider nicht zu finden:

Die Adoleszenzphase

Adoleszent ist jemand, der die pubertierende Phase hinter sich gelassen hat und sich im heranwachsenden Alter ( Reife ) befindet.

Manche Hunderassen bleiben in ihrer Entwicklung in der Pubertätsphase stehen und erreichen somit nie die Adoleszenzphase, aber für bestimmte Hütehunderassen wie z.B.

Australian Shepherd, Border Collie, Pyrenäen-Hütehund und
diverse Herdenschutzhunde (Deutscher Schäferhund, u.s.w.)
ist diese Phase sehr wichtig.

Wenn unsere Aussie's in diese Phase kommen geschieht plötzlich etwas:

Der Mensch bekommt immer mehr Probleme mit seinem Aussie.

Dabei entstehen die Probleme nicht plötzlich oder schlagartig, sondern vielmehr ist das ein gradliniger Prozess.

Um von dieser ganzen Entwicklung ein fundiertes
komplettes Bild zu bekommen,

ist es wichtig sie in einzelne Phasen zu unterteilen.




1. bis 2. Lebenswoche – Die Neugeborenenphase

Der Welpe besitzt noch keinen größeren Fortbewegungsdrang.
Es werden kreisförmige Bewegungen und ein Kopfwedeln ausgeführt.
Die Mutterhündin hält alle Aussie-Welpen am Lager.
Umwelteinflüsse haben noch keine merkliche Auswirkung auf das spätere Verhalten der Welpen.

Die Ohren und Augen sind noch geschlossen.
Der noch nicht völlig entwickelte Geruchssinn hilft beim Auffinden der Zitze.

In der Neugeborenenphase gibt es aber auch schon Ansätze von

Instinktverhalten:

Der Suchreflex und der Saugreflex sind eine erste Form von Jagdinstinkt (Jagd auf Futter).

Jammern ist die erste Form von Kommunikation
(jammern heißt z.B. heulen: Hilf mir, ich bin alleine).

Es gibt Welpen, die sehr viel Suchverhalten zeigen, aber fast kein Geräusch machen

(dieser Welpe wird später sehr selbstständig sein)

und es gibt Welpen, die sich fast nicht bewegen und
sehr viel jammern

(diese Welpen werden später sehr abhängig sein).

Je stärker der Saugreflex eines Welpen ist, umso besser
sind später die Arbeitsqualitäten.


Kontaktliegen ist zwar wichtig für die Wärmeregulierung,
aber später werden das nur noch die
rangniedrigen Tiere tun.

Die dominanteren werden sich dann etwas auf Abstand legen.


Instinktiv können die Welpen saugen.

Das schnelle Auffinden der Zitze steht auch laut (Trumler)
im Zusammenhang mit der Lebhaftigkeit der Tiere.

Dadurch können mit hoher Wahrscheinlichkeit phlegmatisch veranlagte Tiere sehr früh erkannt werden und diese schon
sehr früh unterstützt werden.


Während dieser Phase - 24 Stunden nach der Geburt - wird der erste Welpentest (Biotonustest) durchgeführt.

Der Begriff Biotonus wurde von Eberhard Trumler geprägt,
dieser verstand darunter die Lebensenergie des Tieres.
Es bezieht sich vornehmlich auf Welpen, ist ein Welpe z.B. schwächer und weniger aktiv als seine Wurfgeschwister,
so spricht dieses für Schwächen seines Nervensystems. Interessierte Spezialhundeausbilder
machen bereits nach 24 Stunden einen Biotonustest mit den Welpen, um bereits hier eine Vorauswahl über geeignete Welpen zu treffen





3. Lebenswoche – Die Übergangsphase

In der 3. Lebenswoche erwachen Gesichts und Gehörsinn.

Zwischen dem 10. und 15. Tag öffnen sich die Lidspalten.

Das zuerst schwache Sehvermögen wird täglich weiterentwickelt. Der Gehörsinn wird ansprechbar.

Mit Ablauf der dritten Woche kann der Welpe stehen,
gehen und feste Nahrung aufnehmen.

In dieser Phase beobachten wir:

Milchtritt bekommt eine andere Form: Spielgeste

Das Kontaktliegen wird weniger.

Drohverhalten einander gegenüber und erste
Spielformen entwickeln sich.


Ein Welpe wird durch einen anderen Welpen
mit dem Maul festgehalten und geschüttelt.
Erste Form von Beuteschütteln


Soziales Spiel wird allmählich wichtiger.

In dieser Phase sollte ein K9 Hund
schussfest gemacht werden.

Züchter sollten in dieser Phase darauf achten,
dass Welpen öfter mit plötzlichen Reizen konfrontiert werden.

Plötzliche Reize können für Hunde, die später eine stärkere Form von Territorialverhalten zeigen können,
oder sehr negative Reize sein.

Australian Shepherd und andere Hütehunde sowie Herdenschutzhunderassen sollten ab der
3. Woche schon lernen,
dass plötzliche Reize nicht unbedingt eine Bedrohung bedeuten.





4. bis 7. Lebenswoche – Die Prägungsphase

Dieser Lebensabschnitt ist eine besonders sensible Periode.

Die nun erfolgten Prägungsabschnitte wirken sich auf das spätere Verhalten im Hund - Hund und Hund - Mensch Verhältnis aus.

Der Züchter sollte sich in dieser Zeit viel mit den Welpen beschäftigen. ( Unser ADsS - System )

Körperliche und geruchliche Kontakte sind wichtig.

Außerdem sollte das Zutrauen
zu fremden Personen (Welpenkäufer) und verschiedensten Umweltbedingungen so früh wie möglich gefördert werden.

Bei vernünftiger Prägung wird in dieser Phase ständig weniger Reflexverhalten gezeigt und die Instinktveranlagungsformen werden weiter entwickelt.

Das heißt, dass der Aussie anfängt, mit seinen in den Erbanlagen verankerten Instinktverhaltensformen zu üben und diese
immer mehr zu gebrauchen.

Sensorische Weiterentwicklung:

Hier kann man gezielte Reaktionen auf verschiedene Sinneswahrnehmungen beobachten.

Motorische Weiterentwicklung:

Jetzt wird auch die Koordination besser, obwohl die Bewegungen noch sehr grob und tollpatschig sein können.

Verhaltensentwicklung beim Sozialinstinkt:
Körpersprache, Mimik, Vokale Kommunikation (Stimme).

Taktile Kommunikation: Berührung

Mimik:

Die Mimik fängt jetzt an sich zu entwickeln.
Der Welpe fängt an "Grimassen" zu schneiden.

Vokale Kommunikation:

Der Welpe zeigt in dieser Phase noch eine sehr grobe Kommunikation: er schreit, knurrt, etc.

Hier fangen meistens die ersten Kommunikationsprobleme
zwischen Mensch und Hund an:


Was tun wir Menschen, wenn wir einen Welpen bekommen?
Wir gehen äußerst vorsichtig mit dem Aussie um.

Aber je älter der Aussie wird, umso grober werden wir.

Bis wir dann evtl. irgendwann unseren Hund, wenn er schon fast erwachsen ist, an der Leine führen und weil er daran zieht,
wir ihn mit der Leine zurückziehen und dabei schreien:"Fuss"

Das geschieht in der Natur ganz anders.
Dort fängt das Muttertier mit sehr grober Kommunikation an und verfeinert diese immer mehr,
bis später tatsächlich ein Blick genügt, um dem Welpen zu zeigen, was gemeint ist.


Taktile Kommunikation:

Die taktile Kommunikation entwickelt sich, das heißt:
die Welpen fangen an den Kopf auf einen anderen Welpen aufzulegen.
Hier wird schon Dominanzverhalten geübt.


Olfaktorische Kommunikation:

Jetzt kann man beobachten, dass sich die Welpen gegenseitig beschnuppern.
Sie fangen an, sich untereinander wahr zu nehmen.

 

Territorialinstinkt:

Der Territorialinstinkt entwickelt sich in dieser Phase.
Die Welpen zeigen nun erste Anfänge von Besitzverhalten.

Sie nehmen einen Gegenstand ins Maul und verteidigen ihn auch.



Die Welpen fangen in dieser Zeit auch an, einen Gegenstand
der etwas abseits liegt, zu bewachen.

Sie verteidigen dann nicht nur diesen Gegenstand,
sondern auch das Gebiet drum herum (territorial).

Das was hier geschieht ist Lernen von Territorialverhalten,
aber später wird der Hund evtl. knurren, wenn der Mensch
zu nah an seinen Futternapf kommt.

Während der Prägungsphase lernt der Welpe nicht durch sozialen Einfluss, sondern durch eigene Erfahrung.

Deshalb ist es in dieser Phase sehr wichtig,
dass dem Welpen hier die Möglichkeit geboten wird,
neue Erfahrungen zu machen. Neue Dinge zu fühlen
(z.B. verschiedene Bodenbeschaffenheiten),
neue Gerüche zu entdecken
und verschiedene Gegenstände ins Maul zu nehmen.

(Lesen Sie hierzu unser ADsS - System)

Der Welpe sollte jetzt auch die Möglichkeit haben,
andere Menschen kennen zu lernen.

Auch Kontakt zu anderen Hunden ist jetzt wichtig.



Wird der Welpe hier durch den Züchter schlecht geprägt,
dann hat das Konsequenzen für das ganze weitere Leben,
denn die Sozialisierung kann nur optimal werden,
wenn die Prägung optimal war.

Hier in der Prägungsphase sollte sich der Welpe an ständig wechselnde Umfeldreize gewöhnen.

 

Gegen Ende der Prägungsphase übernehmen immer mehr
andere Rudel
mitglieder die Erziehung.

Das Muttertier schnappt die Welpen nun immer häufiger weg
.





8. bis 12. Lebenswoche – Die Sozialisierungsphase

Zu Beginn der Sozialisierungsphase,

beginnt die Trennung zwischen Muttertier und Wurfgeschwistern.

Die Welpen sind jetzt besonders fähig, soziale Verhaltensweisen
zu erlernen, um sich mit den Artgenossen zu verständigen.

Es sollten dem Hund weiterhin Kontakte zu anderen Welpen gegeben werden,
da er sonst später Verständigungsschwierigkeiten hat,
dieses sollte jedoch nicht im Vordergrund stehen.

Weiterhin hat er sich an seine neue Umgebung und das Zusammenleben mit seinen neuen Menschen zu gewöhnen.

Der Welpe muss lernen, sich unterzuordnen und seinen neuen Besitzer als Ranghöheren anzuerkennen.

Das geschieht nicht durch Prügel und Schläge,
sondern durch Nachahmung des Verhaltens der Elterntiere
(zum Beispiel der Nackengriff mit Schütteln, statt Nackenbiss der Mutterhündin).

Das begreift der Welpe recht schnell und man schützt ihn auf diese den natürlichen Verhaltensmustern des Hundes entsprechende Weise davor, handscheu zu werden.

Das Neugier und Erkundungsverhalten ist zu fördern.

Durch Spaziergänge an unterschiedlichen Orten ist dies möglich.

Weiterhin sollte der Welpe die verschiedensten Böden kennen lernen (Flughafen, Bahnhof).

In der Sozialisierungsphase fängt die Erziehung an:

Was geschieht während der Erziehung?


In der Prägungsphase war es so,
dass der Welpe etwas getan hat und daraus gelernt hat.

Hier in der Sozialisierungsphase ist es nun aber so,
dass das soziale Umfeld etwas macht, woraus der Welpe lernt.

Das soziale Umfeld fängt an, auf das Verhalten des Welpen Einfluss zu nehmen.

 

Kreieren von Tabus:

Das Vatertier trägt einen Knochen heran und legt in ab.
Er selbst legt sich in die Nähe des Knochens.

Wenn der Welpe nun versucht, diesen Knochen in Besitz
zu nehmen, wird er sofort vom Vatertier korrigiert.

Das kann durch Wegknurren geschehen oder auch durch
einen Nackenstoß

(Vatertier stößt mit der Schnauze in den Nackenbereich des Welpen).

Für den Welpen ist nun klar, dass dieser Knochen ein Tabu
für ihn bedeutet und das Vatertier die erzieherische Rolle übernommen hat.


Entwicklung des sozialen Lernvermögens:

Voraussetzung für ein gutes Lernvermögen ist, dass man dem Welpen jeden Tag etwas Neues beibringt.


Soziale Normierung (normieren = regeln):

Wenn der Welpe während der Prägungsphase gelernt hat,
dass ein Stock keine Bedrohung ist,

dann lernt er in der Sozialisierungsphase,
dass das Stuhlbein kein Knabbermaterial ist.




12. bis 16. Woche – Die Rangordnungsphase

In diesem Alter, auch erste Jugendstufe genannt,
kommt es in der Meute zu ersten Rangordnungskämpfen.

Das trifft gleichermaßen auf die Rangordnung von
Mensch und Hund zu.



Wird der Mensch als der Ranghöhere anerkannt,
so kommt es doch zuweilen vor, dass Hunde sich gegenüber
ihren Führern und Familienangehörigen durchsetzen wollen,
um in der Rangordnung nach oben zu gelangen.


Das kann sich in Futterrivalität u.s.w. äußern.
Der Hund muss immer das unterste Glied innerhalb der
Familie sein, um Gefahren zu vermeiden.

Das Alpha Tier wird als höchstes Tier,
das Omega Tier als unterstes Tier eingestuft.

Bei einigen Herdenschutzhunderassen ist die vorläufige Rangordnungsphase schon früher abgeschlossen.

 

In der vorläufigen Rangordnungsphase spielt das Üben von Unterordnung und Dominanz eine große Rolle.

Hier liegt es am Temperament des einzelnen Welpen,
ob er eher das eine oder das andere übt.

Wichtig ist, dass in dieser Phase die Tendenz für das ganze Leben festgelegt wird,
sofern man als Züchter keinen Einfluss nimmt.


Wenn der Welpe in dieser Phase lernt,
sich unterzuordnen, umso weniger passiert.

Dieser Welpe wird später auf jede neue Situation erst einmal mit Unterordnung reagieren.

Andere Welpen lernen in dieser Phase ,
dass Sie mehr Erfolg haben, wenn Sie Dominanz zeigen,

diese werden auch später auf jede neue Situation erst einmal mit Dominanz reagieren.

In der endgültigen Rangordnungsphase wird durch Rangordnungsstreitigkeiten,

die jetzt kein Spiel mehr sind,

die Wurfrangordnung festgelegt.




5. und 6. Lebensmonat – Die Rudelordnungsphase

Es wird die zweite Jugendstufe erreicht.

Im Gehorsam zeigen sich Junghunde sehr gelehrig,
wenn Unterordnung geübt wird.



Es entwickelt sich die Treue zum Hundebesitzer,
wenn er als Leittier akzeptiert worden ist.

Der junge Hund hat sich nun seinen Rudelführer in der Familie schon ausgesucht.
Man merkt, wem er sich unterordnet und wem nicht.

Der Hund ist von allen Familienmitgliedern als Rangniederer zu behandeln,
um ihm klar seinen Platz im Rudel zu zeigen.

In einem Mensch - Hund Rudel lernt der Hund jetzt,
dass es auch andere dominante Menschen gibt, z.B. den Tierarzt.

Er muss lernen, dass er von anderen Menschen auch Dominanz akzeptieren muss, aber auch,
dass andere Menschen nicht so wichtig sind.

Deshalb sollte der Hund in dieser Zeit viel Kontakt zu vielen
fremden Menschen haben, damit er merkt,
dass es eine völlig normale Sache ist.

Dieses Rudel scheint aus Sicht des Hundes erweiterbar zu sein.
Der Hund wird lernen, dass fremde Menschen keine Bedrohung darstellen, sondern ein evtl. neues Mitglied sind.


7. bis 10. Monat – Die Pubertätsphase

Jetzt kommt der Hund in die Endphase der körperlichen und geistigen Entwicklung.

Die Pubertätsphase beginnt mit dem Eintritt der Geschlechtsreife.

Die Hündin wird erstmals läufig, der Rüde hebt sein Bein.


Der
Aussie wird zunehmend erwachsener und testet seine
Grenzen aus.

Für die körperliche Entwicklung bedeutet das:

Jetzt entwickelt er seine sexuellen Verhaltensformen.

Auch das kann zu Rangstreitigkeiten führen, denn nur der Ranghöchste hat das Recht auf Nachwuchs, also ist es wichtig die ranghöchste Position zu bekommen.

Es tritt auch öfter auf, dass der Hund auf ihn bekannte Situationen wieder unsicher reagiert.

Das legt sich aber meist wieder.

Bei der Hündin endet die Phase meist früher als beim Rüden
mit dem Eintritt der ersten Läufigkeit.

Rüden zeigen das Ende dieses Abschnittes mit dem
vollkommenen Ablauf des Markierungsverhaltens an.

Für die Erziehung des Hundes in einem Mensch - Hund Rudel bedeutet das:

Vorbeugen, dass der Hund nicht zu viel Eigeninitiative entwickelt.

Das Trainingsniveau sollte in dieser Phase zurückgeschraubt werden.

Jetzt sollte nur stabilisiert werden, was man bisher im Training mit dem Hund erreicht hat.

Auch auf Rangordnungsstreitigkeiten sollte man sich jetzt nicht mehr einlassen.


17. bis 24. Monat - Adoleszensphase

Die Adoleszensphase bringt noch einmal eine sehr wichtige Entwicklung mit sich.

Sie beginnt mit ca. 17. bis 24. Monaten,
was jedoch auch bei dieser Rasse
unterschiedlich ist.

Je stärker das Territorialverhalten beim Aussie ist,
je später wird diese Phase erreicht.

Was bedeutet das für ein Mensch - Hund Rudel?

Wenn es sich um einen sehr dominanten Hund handelt und
er in seinem Rudel keine untergeordnete Position einnimmt,
kann es geschehen, dass er sich plötzlich und massiv
auflehnt gegen den Rudelführer.

Oder:

Früher hat er nur gespielt mit anderen Hunden,
jetzt beißt er sich mit ihnen.

Plötzlich sind Probleme da, die vorher nicht da waren!

Aber diese Probleme haben sich eigentlich langsam aufgebaut:

denn er hat davor gar nicht gespielt, sondern er hat geübt.
Geübt, bis er reif genug war.

Jetzt ist er reif genug und jetzt kann er das umsetzen.



So muss man Spiel sehen.

Aber wir freuen uns, dass unser Hund so toll mit
anderen Hunden spielt.


Aber was geschieht in diesem Spiel?

Der andere Hund ist Sparringspartner für unseren Hund.

Natürlich wollte unser Hund den anderen Hund nicht verletzen,
denn dann hätte er nicht weiterüben können.

Die Reife

Nun ist der Hund weitgehend erwachsen.
Die Entwicklung ist aber noch nicht abgeschlossen.

Es kommt die Zeit der Reife.

Bestimmte Instinkte und Verhaltensweisen entwickeln
sich noch weiter.

Richtig Erwachsen ist der Hund ab dem zweiten bis dritten Lebensjahr, je nach speziellem Hund.

Mit den Jahren wird der Hund weniger lebhaft und seine Unternehmungslustigkeit nimmt ab.

Es beginnt das Altern.

Die Körperkraft lässt nach, die Sinnesorgane werden schwächer.

Das Altern unterliegt genauso Veränderungen wie die Jugend.

Die einzelnen Phasen der Entwicklung sind nicht streng an Wochen und Monate gebunden.

Teilweise beginnen sie auch früher oder später.

Die Ernährung sollte dem Alter und der Leistung angepasst sein.


-

Ralf Tholen
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