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Zunge,
Zähne, Zahnfleisch und Maulhöhle müssen sorgfältig
und regelmäßig kontrolliert werden, damit Erkrankungen
rechtzeitig erkannt und behandelt werden können.
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Zahnstein zeigt sich als steinharte,
graubraune Ablagerung an der Zahnbasis.
Er entsteht
aus Futterresten, Bakterien und Speichelsalzen, die
sich am Zahngrund festsetzen.
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Entzündungen des Zahn-fleisches, des Zahnfaches und die Lockerung der Zähne
können als Folgeerscheinung auftreten.
Erscheinungen:
>Schwacher Biß,
>Schmerz-Äußerungen bim Beißen,
>übler Geruch aus der Maulhöhle,
> Futterverweigerung.
Behandlung:
Durch den Tierarzt.
Das Gebiss
Hunde
gehören zu den Raubtieren,
auch Fleischfresser oder Karnivoren (Carnivora) genannt,
und haben – zumindest in der ursprünglichen Anlage – ein
entsprechendes Gebiss,
das zum Ergreifen, Festhalten und Abwürgen von Beutetieren ebenso geeignet
ist wie zum Abreißen und Abschneiden von Fleischteilen.
Für diese Tätigkeiten benutzt der Hund die Schneide-, Fang-, oder
Reiß- sowie die vorderen Backenzähne.
Mit den hinteren Backenzähnen kann er Knochen zermalmen. Insgesamt hat
ein erwachsener Hund 42 Zähne (20 im Oberkiefer und 22 im Unterkiefer),
das Milchgebiss der Welpen weist nur 28 Zähne auf.
Die
Zähne werden mit folgenden
Begriffen bezeichnet:
Incisivus (Schneidezahn),
Caninus (Eckzahn),
Prämolaren (vordere Backenzähne),
Molaren (hintere Backenzähne).
Der Reisszahn ist der mächtigste Backenzahn.
Im Oberkiefer ist es der vierte Prämolar (P4),
im Unterkiefer der erste Molar (M1).
Das Milchgebiss:
Bei
der Geburt des Hundes sind noch keine Zähne vorhanden, nach ca. 4 Wochen, manchmal auch
etwas früher, brechen zunächst die Milchzähne
im Unterkiefer durch. Mit Ende der sechtsen Woche ist das
Milchgebiss vollständig ausgebildet.
Es besteht im Ober- und Unterkiefer links und rechts jeweils
aus 3 Schneidezähnen,
1 Fangzahn und 3 Prämolaren.
Der
vorletzte vordere Backenzahn des Oberkiefers und der letzte
vordere Backenzahn im Unterkiefer
arbeiten zusammen und bilden die Reißzähne.
Milchzähne sind graziler und spitzer geformt als die bleibenden Zähne
und häufig leicht bläulich.
Jeder Zahn besteht aus Zahnkrone, Zahnwurzel und Zahnhöhle.
Das Milchgebiss hat insgesamt 28 Zähne, es fehlen hier Prämolaren
1 (4 Stück) und die Molaren (10 Stück), die nur einmal für das
bleibende Gebiss heranwachsen.
Zahnwechsel:
Der Zahnwechsel ist ein komplizierter Vorgang, der nicht schmerzfrei ist.
Da auch die Milchzähne vollständig ausgebildete und –besonders
am Fangzahn– lange Wurzeln besitzen, müssen diese durch den Druck
der nachwachsenden Zahnkeime der zweiten Bezahnung resorbiert werden, das heißt
aufgelöst werden.
Der Milchzahnwechsel kann durch spielerische Massage des Gebisses, z. B. durch
Zerrenlassen an Tüchern, Knabbern an Kauknochen positiv gefördert
werden.
Für den Zahnwechsel gelten folgende ungefähre
Daten:
* bis dritte Woche = zahnlos
* ab sechste Woche = vollständiges Milchgebiss
* ab dritten Monat = Beginn des Schneidezahnwechsels
* ab sechsten Monat = vollständiges Dauergebiss
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Bisstellungen des Hundes:
Bei den verschiedenen Hunderassen kann man häufig Gebissfehler feststellen.
Das normale Hundegebiss nennt man Scherengebiss, bei dem die Zähne des
Oberkiefers
(außer bei den hinteren Backenzähnen) über die Außenflächen
der unteren Zahnreihen greifen z. B. bei Schäferhund, Dobermann, Berner
Sennenhund oder Deutsch Drahthaar.
Bei dem Zangengebiss stoßen die Schneidezähne
aufeinander z. B. beim Bullterrier.
Durch die Zucht sind bei manchen Rassen
Vorbiss und Unterbiss entstanden.
Bei dem Vorbiss greifen die unteren Schneidezähne vor die oberen. bei
dem Unterbiss kommen die unteren Schneidezähne weit hinter den oberen
zu liegen und berühren teilweise den Gaumen.
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Okklusion:
Als Okklusion bezeichnet man die korrekte
Stellung von Ober- und Unterkiefer sowie dessen Zähne.
Die wichtigsten Punkte
zur Ueberprüfung
sind:
(1) das Scherengebiss (Oberkieferincisivi stehen vor Unterkieferincisivi),
(2) Interdigitation der Canini (Unterkiefercaninus passt genau zwischen letzten
Oberkieferincisivus und Oberkiefercaninus),
(3) alternierende Prämolarenabfolge (die Spitzen der Prämolaren passen
genau in den gegenüberliegenden Zwischenzahnraum) und
(4) Oberkiefer ist breiter als Unterkiefer (Oberkiefermolaren gleiten auf der
Innenseite an den Unterkiefermolaren aussen vorbei).